Teilnahme des deutschen Geschäftsträgers Michael Häusler am Gedenken an die Zerstörung des Forts von Loncin nahe Lüttich vor 103 Jahren

Bild vergrößern Auf Einladung des Präsidenten der Front de Sauvegarde du Fort du Loncin, Moxhet, fand am Dienstag, dem 15. August, eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der belgischen Soldaten statt, welche 1914 beim Widerstand gegen die deutschen Truppen im Fort von Loncin bei Ans ihr Leben ließen. Beim Fort von Loncin handelt es sich um das einzige der zwölf Werke um die Stadt Lüttich, welches angesichts des Ansturmes der deutschen Armee nicht kapituliert hatte.

An der Gedenkveranstaltung nahmen der Gouverneur der Provinz Lüttich, die britische Botschafterin Alison Rose, der deutsche Geschäftsträger Michael Häusler, der Repräsentant des belgischen Verteidigungsministers, Oberst Hames, eine Vertreterin des Provinzialrats Lüttich, der Bürgermeister der Stadt Ans, der französische und deutsche Honorarkonsul, der Präsident der Front de Sauvegarde des Fort de Loncin sowie zahlreiche Vertreter verschiedener Verbände teil und legten dort Kränze und Blumen zu Ehren der Gefallenen nieder. Oberst Hames, Herr Moxhet und Herr Michael Häusler hielten je eine Ansprache.

Im Anschluss daran fand eine Zeremonie am Rande des Kraters statt, welcher aufgrund der Explosion der Munitionskammer des Forts entstanden war. Die Explosion riss damals 350 belgische Soldaten in den Tod.

Dort wurde die Flamme der Erinnerung von Nachkommen der im Fort gestorbenen Soldaten entzündet. Am 03. August 2014 verlieh König Philippe dem Fort Loncin den Titel einer nationalen Gedenkstätte. Abgeschlossen wurde der Gedenktag mit einer bewegenden Messe.

Teilnahme des deutschen Geschäftsträgers Michael Häusler am Gedenken an die Zerstörung des Forts von Loncin nahe Lüttich vor 103 Jahren