Urkunden aus dem Kloster in Messines kehren nach 100 Jahren zurück aus Deutschland

Sebastiaan Vandenbogaerde Bild vergrößern v.l.n.r.: Holger Sturm, Eva Ryde (Stadt Ypern), Rik Opsommer (Stadtarchivar Ypern) und Matthias Uhl (© Sebastiaan Vandenbogaerde) Vor einigen Jahren entdeckten Matthias Uhl und seine Frau aus Wetzlar beim Entrümpeln des urgroßväterlichen Hauses ein Kästchen mit hoch- und spätmittelalterlichen Urkunden aus dem ehemaligen Benediktinerinnenkloster in Mesen (Belgien). In dieser Schatulle befand sich sogar eine päpstliche Bulle aus dem Jahr 1220 und unterzeichnet von Papst Honorius III.

Zum Zeitpunkt des Ersten Weltkriegs waren in diesem Kloster, das inzwischen keine Benediktinerinnen mehr beherbergte, eine Schule und ein Klosterarchiv untergebracht.  Vermutlich wurde es während der ersten Flandernschlacht im Oktober/November 1914 von deutschen Soldaten geplündert.

Nach jahrelangen gründlichen Forschungsarbeiten des Geschichtslehrers Holger Sturm, der Justus-Liebig-Universität in Gießen und des Stadtarchivars Rik Opsommer aus Ypern wurden nun, 100 Jahre später, dem Stadtarchiv Ypern die Dokumente überreicht. Am 12. Juni 2017 fand in Ypern die feierliche Übergabe statt.

Die ausführliche Geschichte zu diesen Urkunden hier

Urkunden aus dem Kloster in Messines kehren nach 100 Jahren zurück aus Deutschland

Sebastiaan Vandenbogaerde