Der deutsche Botschafter besucht die Ausstellung „Die deutschen Negative“

Bild vergrößern Botschafter Lüdeking besuchte im Warandepark, dem Brüsseler Stadtpark, die seit Juni laufende Ausstellung über „Die deutschen Negative (1917-1918). Das künstlerische belgische Kulturerbe durch die Linse des Besatzers“. Von den Initiatoren der Freilicht-Ausstellung begleitet, wurde er in das besetzte Belgien im Jahre 1917 zurückversetzt.

Diese interessante und originelle Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bildarchiv Foto von Marburg erstellt. Bei den anhand der Negative erstellten Foto-Abzügen handelt es sich um Bilder, die von deutschen Soldaten in den Jahren 1917 und 1918 in ganz Belgien gemacht wurden. Sie zeugen vom reichen architektonischen Erbe Belgiens und weisen eine Fülle an aufschlussreichen Details über Land und Leute in dieser Zeit auf.

Weiter sei noch bemerkt, dass die Aufnahmen sich nach dem Krieg beim Wiederaufbau mancher Denkmäler wie Kirchen, Schlösser oder auch Fassaden denkmalgeschützter Gebäude, sowie für die Restaurierung von mittelalterlichen Kunstwerken als sehr nützlich erwiesen haben. Die unter freiem Himmel ausgerichtete Ausstellung ist kostenfrei einem breitem Publikum zugänglich und bietet sich beim Schlendern durch den Parc Royal an.