Entdeckung eines gesunkenen deutschen U-Bootes vor der belgischen Küste

Tomas Termote Bild vergrößern (© Tomas Termote) Am Dienstag, den 14. November, fand in Brügge eine Pressekonferenz anlässlich des Fundes eines Wrackes eines U-Boots vor der belgischen Küste statt. Das U-Boot des Typs UB-29 war seit dem 27. November 1916 verschollen und wurde im Juni 2017 in 30 Metern Tiefe nahe Ostende gefunden. Nach mehreren Monaten eingehender Forschung des Wrackes und weiterer Recherche konnten jetzt weitere Details, unter anderem die Namen der Opfer, preisgegeben werden. Das U-Boot, an dessen Bord sich 22 Besatzungsmitglieder befanden, wird am Fundort verbleiben und soll ein Seemannsgrab werden.

Der Botschafter dankte während der Pressekonferenz Herrn Decaluwé und seinen Mitarbeitern sowie den Archäologen für die mitfühlende und taktvolle Behandlung dieses Themas. Die Botschaft wird nun versuchen, die Familienangehörigen der Opfer zu identifizieren. Zu einem geeigneten Zeitpunkt im kommenden Jahr wird‎ eine Gedenkveranstaltung in Zeebrügge stattfinden.